Alter Bahnhof in Anderten (20.08.2026)
RAD-WANDERGRUPPE überwindet alle Widrigkeiten der transdev
Zehn tapfere Kneippilein die gingen mal auf Tour,
eines blieb bei Haus und Scheun´,
da waren es nur noch neun.
Neun tapfere Kneippilein die gingen mal auf Tour,
eines fuhr anders als gedacht,
da waren es nur noch acht.
Acht tapfere Kneippilein die gingen dann auf Tour,
Jedes blieb nun an der Gruppe dran,
Kneipp sei Dank, so kamen alle an.
Die heutige Tour sollte gut 50 Kilometer nicht übersteigen; Start und Ziel wurden daher auf den S-Bahnhof Lemmie als Rundkurs gelegt.
Wir bewegten uns in nordöstlicher Richtung auf unseren Umkehr- und Einkehrpunkt zu. Einige Wegpunkte waren neu, andere wurden uns wieder in Erinnerung gebracht. Wir konnten nicht an jedem dieser Gebäude oder Orte halten.
Genannt seien hier aber: Der Biergarten Kückenmühle, wir durchfuhren die Düsterntor-Schleuse in Ricklingen, umrundeten das Maschsee -Südufer, rechts vorbei am Arthur-Menge-Brunnen. Weiter am verkleideten Döhrener Turm, auf asphaltiertem Weg durch den Stadtwald Eilenriede, an der Waldwirtschaft Bischofshol bogen wir ab. Die Gruppe durchquerte noch auf gut vier km die Eilenriede; fast immer längs vom Landwehrgraben. Nicht immer zu sehen, tauchte dieser doch ab und zu auf.
Nomen est omen, an der Straße „An der Bahn“ liegt die Gaststätte Alter Bahnhof Anderten – unsere Einkehr. Das über 110 Jahre alte Bahnhofsgebäude wird seit langer Zeit als Gastwirtschaft genutzt. Schnell zu erkennen, dieses hier ist eine kultige Einrichtung. So treten dort in regelmäßigen Abständen diverse Bands live auf. Auch ein Biergarten ist vorhanden; dort fanden wir unseren Platz.
Nach ausgedehnter Rast und Stärkung brach die Truppe zum Rückweg auf. Durch ein kleines Waldgebiet erreichten wir Döhren und Hemmingen-Westerfeld. Dort führt eine recht neue Brücke über die B3; diese ist für Privat-Kfz gesperrt. Wir dürfen natürlich hier rüber.
Die Weg führte uns am Rittergut Bettensen vorbei nach Weetzen. Die letzten Kilometer sind bekannt und brachten uns wieder zum S-Bhf in Lemmie. Trotz zwei Waggons war dieser Zug sehr voll. Die halbe Gruppe fuhr dort mit – gerade noch so einen Platz erwischt.
Fazit: In der Startphase ein spannender Beginn; dann aber gewohnt nach bewährter Radwanderart. Das Wetter war wohl das beste in der Woche. Die Strecke war recht gerade und gut zu fahren. Für die Vorbereitung und Durchführung ein DANKESCHÖN an Tourguide Wilhelm.
Urheberrecht:
Alle Fotos Kneipp-Verein Barsinghausen e.V.
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