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Wandern im Fuchsbachtal
Am Samstag ging's mit der Wandergruppe unter der Leitung von Anne Sichelstiel vom ASB-Bahnhof in den Deister. Das Wetter war gut, und die Stimmung war bestens, als wir am Ziegenteich vorbeizogen. Der Waldweg war ein Traum, und während das Sporthotel Fuchsbachtal rechts liegen blieb, fragten wir uns, ob die Fußballer genauso viel Spaß haben wie wir beim Wandern.
Am Forellenteich, der vom Fuchsbach durchflossen wird, gönnten wir uns eine erste Trinkpause. Inge hatte ihren selbstgebrauten Brombeerlikör dabei – ein Hochgenuss! Und sogar ein Mitglied einer anderen Wandergruppe wurde mitverkostet.
Kinder voller Energie
Die Enkelkinder von Hedy und Hansgeorg waren heute mit von der Partie und brachten frischen Wind in die Gruppe. Für die beiden war kein Berg zu steil und kein Pfad unwegsam – ihre Energie wirkte auf Mitwanderer ansteckend!
An der Bösquelle trafen wir die fremde Wandergruppe wieder, aber der Likör blieb dieses Mal im Rucksack. Hier, an der Quelle, wurde 1937 eine Wasserentnahmestelle gebaut, um das frische Quellwasser zu zapfen. Die Quelle soll nach dem hier arbeitenden Förster Bösserath benannt sein. Die Hütte wurde erst 2016 errichtet.
Alte Taufe wird erobert
Dann ging's auf die letzte Steigung, und nach einem kurzen Stück waren wir auf dem Kammweg. Ein Abstecher zur Alten Taufe durfte nicht fehlen – eine beeindruckende Felsklippe mit einer immer mit Wasser gefüllten Mulde. Unsere jüngsten Wanderer eroberten sie sofort und hatten ihren Spaß beim Erkunden der Wasserfüllung. Um diesen Felsen ranken sich viele Sagen, und es wird gemunkelt, dass er einst als germanische Opferstätte diente, auch wenn das archäologisch nicht bewiesen ist.
Zum Schluß noch schmutzige Wanderschuhe
An der Regenpfeiferhütte waren wir wieder auf dem Kammweg und bald auch beim Nordmannsturm zur Mittagseinkehr. Nach Currywurst, Folienkartoffeln, Suppen und Co. traten wir den Rückweg über Otto-Korn-Weg, Bierweg und Emmerbrink an. Der Pfad zum Schwarzen Weg stellte an manchen Stellen eine kleine Herausforderung dar und sorgte für nasse, schmutzige Wanderschuhe. Aber was soll's, das gehört dazu!
Ein großes Dankeschön an unsere Wanderführerin für die tolle Planung und die abwechslungsreiche Strecke von fast 12 Kilometern und 290 Höhenmetern. Wieder einmal ein Abenteuer mit interessanten Orten und einem Hauch von Mystik, und die beiden Jungs haben prima durchgehalten; sie sind immer gern willkommen.
Karl-Heinz Pfennig
Alle Fotos Kneipp-Verein Barsinghausen e.V.
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