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Samstagswandergruppe auf Wasserspuren im Wolfsburger Wald.
Die Anfahrt mit dem Niedersachsenticket bis zum Startpunkt in Wolfsburg verlief reibungslos. Das Wetter, wie fast immer bei der Samstagswandergruppe, war hervorragend: strahlender Sonnenschein und angenehme Wandertemperaturen.
Wir starteten am Burgwall, wo wir die Gelegenheit nutzen konnten, unsere Wasserflaschen an der Rotheburgquelle aufzufüllen. Diese Quelle ist bei den Wolfsburger Bürgern sehr beliebt, die hier regelmäßig Kanister und Wasserflaschen füllen, da das Wasser als das beste der Region gilt.
Spechtbrunnen, Stemmelteich und Tommyquelle
Durch den Stadtteil Rabenberg führte unser erster Halt zum Spechtbrunnen, der mit seinen urwüchsigen, von Spechthöhlen durchlöcherten Baumstamm beeindruckte. Wie bei vielen Brunnen wird das Wasser hier mit einer Fußpumpe gefördert. Weiter ging es auf dem Rabenbergweg zum Stemmelteich und durch einen hohen Bestand an Rotbuchen zur Tommyquelle, die nach einem britischen Hauptmann benannt wurde, der 1945 regelmäßig aus dieser Quelle trank.
Rast am Niemannsteich
Die nächste Station war die Oldtimer-Handschwengelpumpe, gefolgt von der Herrenwiesenquelle, deren Wasser einen hohen Eisenanteil aufweist. Wir folgten der mit einer Libelle gekennzeichneten Route zu unserer Mittagsrast am Schälchensteinbrunnen, der malerisch am Niemannsteich liegt. Hier lauschten wir den vielfältigen Vogelstimmen und beobachteten die „springenden“ Fische im Teich. Nur ungern verließen wir diesen idyllischen Ort, doch lagen noch gut zwei Drittel des Weges vor uns.
Harzwasser versorgt das Volkswagen Werk
Ein Schild an der Käfertränke, einem liebevoll gestalteten Brunnenbauwerk aus Felssteinen mit verschiedenen Käfermotiven, informierte uns darüber, dass hier Harzwasser aus dem Hahn fließt, das das Volkswagen Werk versorgt und selbstverständlich Trinkwasserqualität hat.
Wir passierten die Quelle am Libellengrund und später einen Ziehbrunnen. Auf teilweise schmalen Wegen gelangten wir am Frauenteich vorbei und erreichten schließlich am Rothehof wieder die Bushaltestelle. Nach kurzer Wartezeit brachte uns der Bus 202 zurück zum Bahnhof, von wo aus wir mit dem „enno“ und der S-Bahn weiterfahren konnten.
In der Ankündigung der Stadt Wolfsburg wird dieser Stadtwald mit den Quellen- und Brunnenwanderungen als Geheimtipp gehandelt, was alle Teilnehmer der Samstagswandergruppe voll und ganz bestätigen konnten. Trotz einer etwas langen Hin- und Rückfahrtszeit war diese Wanderung ein außergewöhnliches und besonderes Erlebnis, das die Fahrtzeiten schnell in den Hintergrund treten ließ. Auch die etwas mehr als 15 km lange Tour fiel bei nur 80 Höhenmetern kaum ins Gewicht. Die allgemeine Aussage der Teilnehmer lautete: So etwas können wir gerne wiederholen.
Das ist versprochen!
Karl-Heinz Pfennig
Alle Fotos Kneipp-Verein Barsinghausen e.V.
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