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Vielleicht sollten wir mal Lotto spielen – ich wüsste genau die Zahlen, die nicht gezogen werden. Also, unsere anvisierte S-Bahn fuhr nur bis Barsinghausen, nicht bis Bad Nenndorf. Die Gruppe radelte also zehn Kilometer mehr bis zu geplanten Route.
Ab der Strecke Rodenberg bis Lauenau lief wieder alles nach Plan. Hier legten wir auch die erste Rast ein; am gut gestalteten Josef-Hauke-Platz. Josef Hauke (*1920 + 2009) war ein deutscher Bildhauer, der sich nach dem WK II in Lauenau ansiedelte. Wie hier, der „Gerberbottich“, so sind noch weitere Arbeiten im Calenberger Land zu bewundern. Z.B. Frau mit Ziege in Bad Nenndorf, Nachtwächter in Rinteln, Fleckendiener auch in Lauenau.
Zwischen Deister und Süntel fuhren die neun Aktiven dann auf Bad Münder zu. Hier querten wir die B 442 und radelten auf der Straße Ramena beim Golf Park am Deister Richtung Springe – hier wartet unsere Einkehr.
Nach jetzt gut 40 km hatte sich die Gruppe diese auch redlich verdient. Heute sollte es mal wieder ein italienisches Ristorante sein – gepflegtes Ambiente und auch mit guter Tageskarte.
Aber der Rückweg rief: Parallel der S-Bahn führte unser Weg unter blauen Himmel bis in Höhe Mittelrode. Hier sahen wir auf dem Felde umfangreiche Bauarbeiten unter Regie von Tennet für den geplanten SüdLink.
Wir bogen hier ab und bei Bennigsen gelangten die Radler wieder an die Deister Nordseite. Nach neun Kilometer war der Bahnhof Wennigsen erreicht. Die eine Hälfte nahm ab hier die S-Bahn, die andere fuhr mit dem Rad weiter. Diese haben somit den Deister komplett umrundet.
Fazit: Dank transdev wurde die Strecke auf gut 60 Kilometer verlängert. Der Himmel war aber blau, die Strecke gut fahrbar und es war ausreichend Zeit gute Gespräche über „den Lenker“ zu führen. Und die Einkehr: molto buona.
Alle Fotos Kneipp-Verein Barsinghausen e.V.
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