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Wir — 15 Leute, der Samstagswandergruppe und ein vorsichtiger Wintereinzug — trafen sich am kleinen Parkplatz „Zum Papenacker“ in Raden. Der Schnee hatte sich schon die Nacht vorher angekündigt und empfing uns mit scharfem Wind, blauem Himmel und einer Aussicht ins Auetal, die sofort gute Laune machte. Über freies Feld ging’s hoch, dann in einen Wald, dessen Bäume wie mit Puderzucker bestäubt wirkten. Mal steiler, mal gemütlicher – perfekte Winterwander-Ästhetik.
Unter einem Hochsitz gab’s die erste Pause: heiße Getränke, Plausch und natürlich Inges obligatorischer Obstlikör — kleines Feuer für die Seele. Auf der Höhe von 350 Metern wechselten wir auf den Schlammweg, der hier die Grenze zwischen Hülsede und Hessisch Oldendorf bildet. Weiter über die Dachtelfeldstraße, dann rechts auf einen schmalen Pfad hinab zur angeblichen „Blutbachquelle“, die eigentlich Totenbornquelle heißt. Die echte Blutbachquelle liegt noch etwa 2,2 km südöstlich; der Name erinnert düster an die Schlacht von 782 zwischen den Sachsen unter Herzog Widukind und den Franken.
Oben wieder angekommen führte der Weg über die Feldmark direkt ins Café an der Schillathhöhle. Hansgeorg hatte die Essen vorbestellt — Respekt — und die Torten? Unerbittlich lecker. Nach rund vier Kilometern war die Runde am Auto zu Ende. Im offenen Günter-Höppner-Kreis dankten wir Anne, die die Führung übernommen hatte, weil Hansgeorg aus gesundheitlichen Gründen kürzertrat. Danke an ihn für die Planung — gute Besserung, und bis zur nächsten Tour.
Karl-Heinz Pfennig
Alle Fotos Kneipp-Verein Barsinghausen
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