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Zum Forsthaus nach Blumenhagen (19.​02.​2026)

RAD-WANDERGRUPPE erklimmt den Deister

Ende Februar und es ist noch Winter. So genießen wir noch eine Deisterquerung mit Schnee, je mehr, je näher wir dem Kammweg kommen.

Aber der Reihe nach. Sammelpunkt und Start der elf Kneippianerinnen und Kneippianer ist natürlich am ASB-Bahnhof. Wir sind alle warm eingepackt – es ist zwar trockenes Wetter angesagt, doch frostig kühl und mit Wind auf den freien Flächen.


Schurstracks geht’s in den Deister. Aber beim Forellenteich wird uns der weitere Weg verwehrt: Hier, neben dem Fuchsbach werden Holzfällarbeiten durchgeführt. Was nun? Wir weichen im rechten Bogen aus und erreichen auf romantischen Pfaden die Bössquelle. Zeit für eine kurze Rast.

Wenige Meter weiter ist der Kammweg erreicht – noch alles weiß und schneebedeckt. Und wie schon Hildegard Knef sang: „von nun an ging´s bergab“.


Auf der Lauenauer Allee und einige Kurven weiter lag vor uns die Waldschänke Forsthaus Blumenhagen“. Der Kachelofen empfing uns mit wohliger Wärme. Essen und Trinken gab es auch in guter Zubereitung – hier waren wir richtig.


Die weitere Strecke führte uns auf dem Ranzenweg noch durch Wald auf Lauenau zu; zum Markt mit Busbahnhof. Hier ist noch an allen Ecken die erfolgreiche Vergangenheit der Casala-Werke (Carl Sasse Lauenau) gegenwärtig. Über lange Zeit wurde hier auch Schulmobiliar hergestellt; Tische und Stühle – in unserer Schulzeit haben bestimmt viele Schülerinnen und Schüler auch auf Stühlen aus dieser Produktion gesessen.


Wir mussten nicht lange warten, schon bald stieg die Truppe in den Bus nach Bad Nenndorf. Dort schlenderten wir noch über die Kurpromenade, durch den Wochenmarkt und über die Bahnhofstraße zur S-Bahn. Die Bauarbeiten an dieser Straße sehen noch sehr unfertig aus. In der Stadt läuft eine Digitalanzeige, diese hatte uns den Start bis zur Landesgartenschau mit „69“ Tagen angezeigt. Ob das mit der Strecke zum Bahnhof noch zu schaffen ist?


Fazit: Wandern in einer Schneelandschaft – immer wieder ein eindrucksvolles Naturerlebnis. Und wenn dann der Spirit in der Gruppe stimmt – doppelt gut. Last but not least: Streckenführung und Einkehr seitens der Wanderführerin gut vorbereitet und gewählt. Dafür noch ein herzliches DANKE an Heidrun.


 

Urheberrecht:

Alle Fotos Kneipp-Verein Barsinghausen e.V.



 

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