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Auf zum Steinhuder Meer (08.​05.​2025)

RAD-WANDERGRUPPE fährt in den Mai: Moor, Fisch und Meer

Es war gutes Wetter angesagt und so fanden sich 15 Kneippianer zusammen um per Rad die Strecke und Natur zu genießen. Wir wollten mit der Linie S2 bis nach Neustadt a.Rbg. und dann auf kurzem Wege zum Steinhuder Meer. Der Plan wurde aber von Instandhaltungen der Bahn umgeworfen: In Wunstorf war Schluss – wir starteten dann hier.
Kurz nach dem Start schauten wir zum Fliegerhorst Wunstorf. Dort ist jetzt mächtig Betrieb. Wie auch aus der Ferne zu erkennen war, das Vorfeld steht voll mit etlichen Airbus A400M. Dahinter zeigen die vielen Kräne die umfangreichen Bauarbeiten an und auf diesem Fliegerhorst.

Die Fahrt führte uns weiter durch Birkenwäldchen, Heide und der Landschaft Totes Moor. Am Nordostufer legte die Gruppe die erste längere Pause ein. Hier beginnt der Uferweg – der Name verrät es, hier hat man Zugang und Blick auf die Wasserfläche. Nebenan steht das Lokal Alte Moorhütte. Auch hier lohnt ein Blick auf Gebäude, Außenbereich und Speisekarte; vielleicht kehren wir hier bald mal wieder ein.
Überhaupt, bei diesem Stopp, man trifft viele (Rad) Wanderer und tauscht sich im Bedarfsfall aus. Unsere coolste Begegnung hier, ein Yorkshire Terrier in einem Fahrradkorb vorne in Fahrtrichtung. Damit dieser keine Zugluft in seine Augen bekommt hat „Frauchen“ eine angepasste Brille gekauft; seht Euch diesen Burschen an – er lässt treten.

Im Folgenden radelten wir auf dem Uferweg immer rechter Hand längs des Steinhuder Meeres. Tiefes Meeresblau und der etwas hellere blaue Himmel boten uns auf dieser Strecke mehrfach ein wunderschönes Panorama. 
Dann wechselte die Landschaft: Durch die Weite der Meerbruchswiesen gelangten wir zur besten Mittagszeit in Hagenburg zu unserer Einkehr – ein Fischfeinkostgeschäft mit Bewirtung.


Der Rückweg führte noch über den Mittellandkanal, auf neuen und auch bekannten Wegen zum S-Bahnhof Bantorf. Nach 50 km Strecke war hier das offizielle Ende geplant. Eine Hälfte, die ganz Harten, radelten aber durch bis nach Hause – maximal bis 64 km.


Fazit: So wünscht sich das die Gruppe: Gutes Radfahrwetter, solide Wege und viel zu schauen unterwegs. Und dann noch die Gespräche – mache hatten sich lange nicht mehr gesehen. Und das Ziel: Wasser geht immer.



 

Urheberrecht:

Alle Fotos Kneipp-Verein Barsinghausen e.V.



 

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