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Bekannt und bewährt, die Anfahrt bis Steinhude erfolgte für die elf Kneippianer mit dem Bus. Mittenmang, An der Friedenseiche, war unser Startpunkt. Dieser zentrale Platz ist ein beliebter Ausgangspunkt für Spaziergänge oder auch ausgedehnte Wanderungen.
Wenige Meter geradeaus und man erreicht die Promenade – mit freien Blick auf das Meer und die Insel Wilhelmstein. Diese nur 1,25 ha große Insel wurde im 18. Jahrhundert als Landesfestung künstliche angelegt. Heute ist sie ein gern angefahrenes Ausflugsziel, das mit den sogenannten Auswanderer-Booten zu erreichen ist. Nicht für uns – wir wandern.
Sehen und gesehen werden, auf der Promenade, über die Holzbrücken, den Strandterrassenvorplatz und entlang der Lütjen Deile. Bei sonnigem Wetter, auf Wirtschaftswegen bis zum Lürßendamm, führte unser Weg dann direkt am Steinhuder Meer zurück nach Steinhude. Hier fanden wir unsere Einkehr im Restaurant Strandterrassen.
Dem Wanderziel angepasst stand für viele Wanderinnen natürlich Fisch auf dem Speiseplan. Putzige Überraschung: Hier bedient ein Servier-Roboter die Gäste. Unfallfrei fährt dieser die Speisen zu den Tischen - der kennt sich aus. Spannende Frage: Nimmt Robby auch Trinkgeld oder reicht ein Tropfen Öl?
Unser weiterer Rückweg führte aus Steinhude raus, den geraden Weg durch den Wald „Am Hohen Holz“ bis nach Wunstorf. Der nächste Bus war unser; Richtung Bahnhof, ab dort weiter mit der S-Bahn. Kurze Übergänge, gute Anschlüsse – hat alles gepasst.
Fazit: Steinhude gehört zu Wunstorf, so betrachtet haben wir bei dieser Wanderung Wunstorf, per Fuß, nicht verlassen. Haben wir auch nicht oft. Was wir aber wieder hatten: Perfektes Wetter, gediegene Einkehr und auf 13 km eine souveräne Wanderführung. Danke an Wolfgang.
Alle Fotos Kneipp-Verein Barsinghausen
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